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Fellows 2007

Nicolangelo D’Acunto (Milano, Italien): Juni 2007

"La mia ricerca verterà sulle reti monastiche italiane nel secolo XI in un’ottica comparativa, con particolare riferimento alle seguenti questioni: Perché si forma una rete monastica? Quali sono i legami istituzionali e patrimoniali che la tengono unita?
Quali strumenti costituzionali (capitoli generali, visite periodiche etc.) si mettono a punto per perfezionare la collegialità dei processi decisionali?
L’iniziativa della creazione della rete si deve alla Chiesa romana oppure il papato si limitò a prendere atto di una realtà di fatto?
Quanto pesava la Sede Apostolica nel conferire una fisionomia congregazionale alle reti monastiche?
Vi erano spinte centrifughe rispetto alla struttura congregazionale?
Le forme eccettuative e di esenzione riconosciute al centro della rete erano valide anche per la periferia?
Quali sono le forme della commemorazione liturgica, quali le modalità di diffusione dei culti e delle Leitideen all’interno delle reti monastiche?
Qual è il ruolo del fondatore? Come si costruisce il suo carisma? Quali le sue reinvenzioni?
Quali sono le forme di autorappresentazione della rete monastica? Le strutture archivistiche riflettono i rapporti tra centro e periferia?
Come si articola il rapporto tra reti monastiche e ceti dominanti e quanto sono sovrapponibili le rispettive strategie di espansione e diffusione?"

Guido Cariboni (Milano, Italien): Juni/Juli 2007

Florent Cygler (Nantes, Frankreich): Juli 2007

"Meinen Aufenthalt in Eichstätt möchte ich dazu nutzen, meine laufenden Forschungen zum normativen Gefüge sowie Schriftgut der religiösen Orden im Mittelalter entscheidend voranzutreiben".

Brian Patrick McGuire (Roskilde, Dänemark): Juli 2007

“The goal of my research is to understand the "exemplum" tradition in Cistercian literature, as an indication of the mentalities of the monks and the direction of the Cistercian Order in the Middle Ages.”

Jens Roehrkasten (Birmingham, England): Juli/August 2007

Forschungsvorhaben: Franziskanische Norm und Realität im 13. und 14. Jahrhundert

„Die Differenzierung und Strukturierung franziskanischen Lebens im 13. Jahrhundert ließ bei Mitgliedern des Ordens die Frage aufkommen, auf welche Weise die in der Regula bullata festgehaltenen spirituellen Leitideen des Gründers in die Praxis umzusetzen seien. Diese Unsicherheit hatte ihren Ursprung nicht nur in der inhaltlichen Form der Regel, sondern in der zunehmend sichtbar werdenden Diskrepanz zwischen den rigorosen, in seinem Testament noch einmal formulierten Idealen des hl. Franziskus und den Realitäten, denen sich die bald in allen Teilen Europas vertretenen Fratres stellen mußten. In dieser Phase der Transformation des Ordens, bei der pragmatischen Gesichtspunkten zuweilen der Vorrang vor den ursprünglichen Idealen eingeräumt werden mußte, wurde versucht, die Einheit der Gemeinschaft durch die Vereinheitlichung des Bildes des hl. Franziskus als charismatischer Gründerfigur und daneben auch durch Gesetzgebungsmaßnahmen zu gewährleisten, die in zwei Formen, päpstlichen Privilegien - beginnend mit ‘Quo elongati’ (1230) - sowie von den General- und Provinzialkapiteln des Ordens ausgearbeiteten Konstitutionen, die weitere Entwicklung begleiteten. Diese Entwicklung unterschied sich von der anderer Orden nicht nur durch neue spirituelle Ideale, sondern auch durch ein neues Raumkonzept: Die Franziskaner, ähnlich wie zeitgleich mit ihnen die Dominikaner, wollten in der gesamten Christenheit und darüber hinaus präsent sein. Man wartete nicht auf die Einladung europäischer Fürsten oder Bischöfe, sondern sandte nach eigenem Plan Brüder in die europäischen Regionen, die gemäß den Beschlüssen ihres Ordens Konventündeten und sie in Provinzen und Kustodien gliederten, die weite Räume lückenlos erfaßten. Dabei wurden sie mit einer Vielzahl regionaler und lokaler Realitäten konfrontiert, die ihr Handeln beeinflußten. Franziskanisches Wirken mußte sich von seinen Anfängen auf die topographischen Gegebenheiten, politischen Konstellationen unterschiedlichster Art, auf Besonderheiten in den wirtschaftlichen und sozialen Strukturen bis hin zu Unterschieden in den Rechtssystemen einstellen.

Bei der Gegenüberstellung von Norm und Realität in der Aufbauphase des Ordens werden sich nur aussagekräftige Resultate finden lassen, wenn Parallelen und Divergenzen in der lokalen Entwicklung möglichst vieler Provinzen, Kustodien und Einzelkonvente untersucht werden. Während ein gutes Bild über die zentralen Belange des Ordens vorliegt, ist es sehr viel schwieriger, die lokalen Eüsse auf die Gestaltung franziskanischen Lebens darzustellen und zu analysieren. Im Rahmen der Fellowship an der FOVOG sollen die Organisationsformen franziskanischer Kustodien untersucht und verglichen werden. In diesem Teilaspekt des Projekts wird es neben der Definition der Aufgaben der Kustoden auch darum gehen, Unterschiede auf dieser Ebene des Ordensgefüges festzustellen.“ Jens Röhrkasten

Marek Derwich (Wrocław, Polen): August/September 2007

« Mes recherches concernent de la participation des moines a la christianisation de l'Europe Central-Est et a la processus d'organisation des Eglises ici. A Eichstatt je voudrai etudier ces problemes a Baviere aux VII-IX s. »

Direktor:
Prof. Dr. Gert Melville

Wiss. Geschäftsführerin / Koordinatorin: Priv.-Doz. Dr. Cristina Andenna

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Neuerscheinungen

Vita Regularis - Editionen Bd. 6
Jörg Sonntag (Hg.)
Sermones in Regulam s. Benedicti

Vita Regularis Bd. 55
Daniela Hoffmann, Tanja Skambraks (Hgg.)
Benedikt - gestern und heute

Vita Regularis Bd. 69
Jörg Sonntag (Hg.)
Geist und Gestalt

Gert Melville
The World of Medieval Monasticism

Jörg Sonntag, Coralie Zermatten (Hgg)
Loyalty in the Middle Ages. Ideal and Practice of a Cross-Social Value.

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